Soziale Arbeit

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Was ist Soziale Arbeit?

Soziale Arbeit als Beruf entstand im ausgehenden 19. Jahrhundert in Chicago, zu einer Zeit, als diese Stadt besonders unter dem Einwanderungsdruck und sozialer Not litt. Einige Sozialwissenschaftlerinnen (es waren zu Beginn nur Frauen) leisteten vor Ort Hilfe mit gezielten Infrastrukturprojekten. Sie bauten beispielsweise eine Volksküche und einen öffentlichen Kinderspielplatz auf. Daneben waren diese Pionierinnen auch gewerkschaftlich organisiert. Die Armutsbetroffenen wurden von Beginn weg in die Aufbauarbeit miteinbezogen. Doch erst mit der Zeit verlor die Soziale Arbeit das Image einer sich selbst aufopfernden Armenversorgung. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Soziale Arbeit zunnehmend professionalisiert. Nicht von ungefähr ergreifen heute auch Männer diesen Helferberuf. Das Leitbild der Sozialen Arbeit besteht in der

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Sozialarbeiterin oder der Sozialarbeiter motiviert die Hilfesuchenden, dass sie eigene Schritte zur Linderung ihrer Notlage einleiten. Im Weiteren agiert sie oder er stellvertretend für die Klientschaft und setzt sich für deren Anliegen ein, sofern diese berechtigt und verhältnissmässig sind. Die Soziale Arbeit vereint mehrere Funktionen: Sie berät, begleitet, vernetzt, motiviert und kontrolliert in derselben Profession. Diese Balance ist anspruchsvoll und ambivalent zugleich. Soziale Arbeit als Beruf verlangt viel Einfühlungsvermögen und ein gutes Gespür für das Machbare.



Literatur

Infostelle Soziale Arbeit: die On-line Plattform für das Sozialwesen

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Stand: April 2015

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